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CyberRisk-Kongress Karlsruhe

Der erste Kongress fand statt am 04. Oktober 2016

CyberRisk-Kongress

Was sind die Hintergründe ?

Digitalisierte Geschäftsprozesse, mobiles Arbeiten, globale Kommunikation rund um die Uhr

All das gehört zu unserem Arbeitsalltag. Das Internet beschleunigt und vereinfacht, aber es hat auch eine neue Form der Angreifbarkeit für Unternehmen geschaffen. Cyber-Kriminalität gegen Unternehmen ist in den letzten Jahren massiv angestiegen. Längst sind es nicht mehr nur die großen Konzerne, die zu den Opfern zählen. Gerade im Mittelstand steigt die Zahl der betroffenen Unternehmen. Vernetzte Dienstleister, „Industrie 4.0“ und viele mehr, alle sind bei einem Cyber-Angriff unmittelbar betroffen. IT-Sicherheit in Unternehmen spielt daher zu Recht eine große Rolle. Aber keine Vorkehrung ist so sicher, dass nicht ein Restrisiko bestehen bleibt. Jeder Unternehmer muss sich die Frage stellen, wie er mit diesem Risiko umgeht. Neben Folgen wie Ertragsausfällen, Schadensersatzansprüchen oder Kosten für den Rechtsbeistand droht nach einem Cyber-Vorfall zudem ein Imageverlust.

Wir laden Sie herzlich ein, sich beim CyberRisk-Kongress Karlsruhe über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Setzen Sie sich mit dem Thema CyberRisk aus Sicht der Unternehmensführung auseinander und lassen Sie sich bei einer Live-Demonstration überraschen, wie schnell Sie zum vermeintlichen Opfer eines Hacker-Angriffs werden.

Wir freuen uns auf eine exklusive Veranstaltung mit Ihnen!

Ihre fivers Versicherungsmakler GmbH

"Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut."

Aristoteles

Programm

Ein Kongress der neuen Sichten auf aktuelle Risiken

  • 18:00h Begrüßung

    Volker Fink, Geschäftsführender Gesellschafter
    fivers Versicherungsmakler GmbH

    Thorsten von Killisch-Horn, Geschäftsführer
    Vollack GmbH & Co. KG, Karlsruhe

  • 18:15h Prof. Enno-Ilka Uhde, Industrial Theater

    Impulsreferat

    „Das Unsichtbare sichtbar machen“

    Zu seinen Kunden zählen Burda Medien, das Internationale Wirtschaftsforum Baden-Baden oder das Bundeskanzleramt ebenso wie der DFB oder die UEFA. Der Karlsruher Performance Künstler und Regisseur von Großereignissen mit seinen Ansichten zur Kultur in einer digitalisierten Geschäftswelt.

  • 18:30h Prof. Dr. Jörn Müller-Quade

    Vortrag

    Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am KIT, Direktor am FZI, Leiter des Instituts für Kryptographie und Sicherheit (IKS) sowie des Europäischen Instituts für Systemsicherheit (EISS)

    Statt Patchen und Flicken: Könnte IT-Sicherheit beweisbar sein ?

    IT-Sicherheit wirkt zur Zeit wie ein Wettlauf, bei dem ein System, kaum, dass es gepatcht wurde, schon neue Sicherheitslückenaufweisen kann. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, ob dies prinzipiell so sein muss oder ob es einen wissenschaftlichen, systematischen Zugang gibt, mit dem große Klassen von Angriffenim Vorhinein ausgeschlossen werden können. Die Hauptschwierigkeit hierbei ist, dass es nicht genügt Angriffe der Vergangenheit zuberücksichtigen. Denn man hat es mit intelligenten Angreifern zutun, deren Strategie man nicht kennt. Ein systematischer Zugang muss daher (in einem mathematischen Modell und unter klaren Annahmen) alle Angriffe ausschließen.. An Beispielen aus der Kryptographie wird ein solches Vorgehen gezeigt.

  • 19:00h Götz Schartner, Geschäftsführer und Gründer 8com GmbH & Co. KG

    Vortrag mit Live-Demonstration

    Götz Schartner ist Informationssicherheitsexperte, Gründer und Geschäftsführer der 8com GmbH & Co. KG, Referent und Autor. Mit nunmehr 26 Jahren Berufserfahrung kennt er sowohl die Gefahren als auch die Chancen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen.

    Cybercrime & Wirtschaftsspionage

    Cyber-Kriminalität ist die Wachstumsbranche und Bedrohung des 21. Jahrhunderts!

    Lautlos und unsichtbar dringen spezialisierte kriminelle Hacker im Minutentakt weltweit in professionell gesicherte Unternehmensnetzwerke ein und stehlen Daten oder manipulieren ganze Systeme. Allein die Schäden in Deutschland belaufen sich jährlich auf mehrere Milliarden Euro.

    Erleben Sie verschiedene Hacking-Angriffe auf Unternehmen live. Sehen Sie mit eigenen Augen, warum klassische Schutzfunktionen wie Firewalls, Proxyserver, Antiviren-Software usw. von Kriminellen einfach umgangen werden können.

    Das enorme Ausmaß der möglichen Schäden wird anhand ausgewählter echter Fälle von Cyber-Kriminalität gegen deutsche Unternehmen gezeigt. Zum Abschluss werden funktionierende Schutzmaßnahmen erläutert.

  • ab 19:30h Netzwerkabend

    Wir laden Sie ein, sich in persönlicher Atmosphäre bei kulinarischen Köstlichkeiten auszutauschen.

"Im Hafen ist ein Schiff sicher, aber dafür ist es nicht gebaut."

Lucius Annaeus Seneca

Begrüßung

Veranstalter, Hausherr und Moderation

Volker Fink

Geschäftsführender Gesellschafter fivers Versicherungsmakler GmbH

Thorsten von Killisch-Horn

Geschäftsführer Vollack GmbH & Co. KG

Roger Zimmerman

Führungskraft bei SchmidtColleg

Speakers

Unsere Referenten stellen sich vor

Prof. Enno-Ilka Uhde

Founder Industrial Theater

Prof. Dr. Jörn Müller-Quade

Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am KIT

Götz Schartner

Founder 8com GmbH & Co. KG

"Die Angst klopft an die Tür. Das Vertrauen öffnet. Niemand steht draußen."

Volksweisheit / Volksgut

Unser Partnernetzwerk

Ein starkes Team



"In the underworld, reality itself has elastic properties and is capable of being stretched into different definitions of the truth."

Roderick Vincent

"As the world is increasingly interconnected, everyone shares the responsibility of securing cyberspace."

Newton Lee

Presse

Artikel zum CyberRisk-Kongress

Cyberrisk-Kongress in Karlsruhe: 120 Unternehmer diskutieren über IT-Sicherheit

Karlsruhe (ps/cob) - Cyberkriminalität ist eine reale Bedrohung und sie kann jeden treffen. Beim Cyberrisk-Kongress der fivers Versicherungsmakler GmbH im Vollack Forum1 in Karlsruhe am Dienstag Abend demonstrierten Experten, wie komplex das Thema IT-Sicherheit ist und wie schnell Hacker vermeintliche Schutzbarrieren überwinden.

Vor allem Unternehmen werden immer mehr Opfer von Angriffen, so die Veranstalter in einer Pressemeldung. Und weiter: "Fast zwei Drittel der Unternehmen, die Opfer einer Cyber-Attacke werden, kommen aus dem Mittelstand. Während in den Medien immer nur die großen Namen auftauchen, gelangen diese Angriffe eher selten an die Öffentlichkeit."

Zum Cyberrisk-Kongress eingeladen waren mehr als 120 Unternehmer und Vertreter öffentlicher Institutionen. "Wir sehen hier noch einen großen Informationsbedarf über die tatsächlichen Risiken. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Kongress zu diesem Thema zu organisieren", erläutert Geschäftsführer Volker Fink die Idee der fivers Versicherungsmakler, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Live-Hacker Götz Schartner zeigte wie mühelos es sein kann, sich in fremde Smartphone zu hacken und online Passwörter zu entziffern. Jörn Müller-Quade referierte über "die hohe Kunst der Kryptographie": Er führte dem Publikum vor, wie IT-Sicherheit beweisbar gemacht werden kann. "Aber Sicherheit ist kompliziert, teuer und sogar unerwünscht, denn absolute Sicherheit liegt nicht im Interesse von Staaten und Internetkonzernen", so der Experte.

Einen Tipp gab es am Ende des Abend von Götz Schartner, IT-Berater: "Sie müssen Ihre betriebswirtschaftlichen Risiken erkennen und mit der IT-Sicherheit dort ansetzen. Das kritische Restrisiko lässt sich versichern."


100 PROZENT SICHERHEIT GIBT ES NICHT

Am Ende des Abends wissen die Teilnehmer: Cyberkriminalität ist eine reale Bedrohung und sie kann jeden treffen. Vor allem immer mehr Unternehmen werden Opfer von Angriffen. Mehr als 120 Unternehmerinnen- und Unternehmer und Vertreter öffentlicher Institutionen wie Wolfram Jäger, 1. Bürgermeister Karlsruhe, und Gerd Adler, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, ließen sich von Prof. Dr. Jörn Müller-Quade in die hohe Kunst der Kryptographie entführen und wurden anschließend Zeuge, wie Live-Hacker Götz Schartner sich mühelos in fremde Smartphones einhackte und online Passwörter entzifferte.

Fast zwei Drittel der Unternehmen, die Opfer einer Cyber-Attacke werden, kommen aus dem Mittelstand. Während in den Medien immer nur die großen Namen auftauchen, gelangen diese Angriffe eher selten an die Öffentlichkeit. „Wir sehen hier noch einen großen Informationsbedarf über die tatsächlichen Risiken. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Kongress zu diesem Thema zu organisieren“, erläutert Geschäftsführer Volker Fink die Idee zur Veranstaltung.

Von Mörike über Sudoku bis zu Trojanern

Information kann auch unterhaltsam sein. Karlsruhes bekanntester Performancekünstler und Regisseur von Großereignissen, Prof. Enno-Ilka Uhde, eröffnet den Abend mit philosophischen Gedanken, über Zeit und Systeme, in denen wir leben. „Sicherheit gibt es nirgends“, zitiert er Mörike. Und Deutschlands führender Wissenschaftler in Sachen IT-Sicherheit, Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, greift den Ball auf, indem er dem Publikum vorführt, wie IT-Sicherheit beweisbar gemacht werden kann.

„Aber Sicherheit ist kompliziert, teuer und sogar unerwünscht, denn absolute Sicherheit liegt nicht im Interesse von Staaten und Internetkonzernen“, so der Experte, „Die Arbeit der Wissenschaft liegt darin, Unsicherheiten zu erkennen und damit umzugehen. Bei der Kryptografie geht es darum, etwas zu beweisen, ohne dabei sein Geheimnis preiszugeben.“ Für den Laien übersetzt Müller-Quade diese wissenschaftliche Theorie in ein Sudoku und hinterließ doch staunende, teils fragende Gesichter ob der Komplexität, wie die Wissenschaft Sicherheit berechenbar macht. Auch der Wissenschaftler muss am Ende eingestehen, dass es eine 100 prozentige Sicherheit nicht gibt.

In der Realität sind wir sogar sehr weit davon entfernt, das demonstriert im Anschluss Götz Schartner mit einem interaktiven Vortrag zu Cybercrime und Wirtschaftsspionage. Als IT-Berater von Unternehmen führt er vor, wie wenig Unternehmensnetzwerke oft gesichert sind und wie einfach sie dadurch zum Opfer von Cyber-Attacken werden. Tatsächlich verblüffte er die Kongressteilnehmer, wie einfach sich Identitäten im Netz stehlen lassen oder sich Trojaner mit Hilfe von im Internet zugänglichen Baukästen in Netze einschleusen lassen. „Schon IT-Studenten können nach wenigen Semestern erfolgreich hacken“, bringt er die Kongressteilnehmer zum Nachdenken. Er appelliert, sowohl technische als auch an organisatorische Maßnahmen müssen in den Firmen umgesetzt werden. „Aber alles kann man nicht schützen. Sie müssen Ihre betriebswirtschaftlichen Risiken erkennen und mit der IT-Sicherheit dort ansetzen. Das kritische Restrisiko lässt sich versichern“, empfiehlt Schartner, „Sicherheit gibt es dann, wenn der Aufwand für einen Hacker größer ist als der Nutzen.“

Viel Gesprächsstoff gibt es beim anschließenden Netzwerkabend in der SkyLounge des Vollack FORUM. Am Buffet oder bei einem guten Glas Wein tauschen sich die Teilnehmer aus und knüpfen neue Kontakte. „Wir freuen uns über die viele positive Resonanz. Das Thema CyberRisk behalten wir weiter im Auge. Wir sind jetzt noch überzeugter, dass es richtig ist, sich im Unternehmen intensiv damit auseinander zu setzen.“, resümiert Volker Fink.


fivers CyberRisk-Kongress im Vollack FORUM

IHK-Magazin Karlsruhe 11 | 2016

Cyberkriminalität ist eine reale Bedrohung und sie kann jeden treffen. Vor allem immer mehr Unternehmen werden Opfer von Angriffen. Beim CyberRisk-Kongress der fivers Versicherungsmakler GmbH demonstrierten Experten eindrucksvoll, wie komplex das Thema IT-Sicherheit ist und wie schnell Hacker vermeintliche Schutzbarrieren überwinden. Mehr als 120 Unternehmerinnen- und Unternehmer und Vertreter öffentlicher Institutionen wie Wolfram Jäger, Erster Bürgermeister Karlsruhe, und Gerd Adler, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, kamen dazu in das Vollack FORUM 1 in Karlsruhe.

Fast zwei Drittel der Unternehmen, die Opfer einer Cyber-Attacke werden, kommen aus dem Mittelstand. Während in den Medien immer nur die großen Namen auftauchen, gelangen diese Angriffe eher selten an die Öffentlichkeit. „Wir sehen hier noch einen großen Informationsbedarf über die tatsächlichen Risiken. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Kongress zu diesem Thema zu organisieren“, erläutert Geschäftsführer Volker Fink die Idee der fivers Versicherungsmakler, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Karlsruhes bekanntester Performancekünstler und Regisseur von Großereignissen, Prof. Enno-Ilka Uhde, eröffnete den Abend mit philosophischen Gedanken, über Zeit und Systeme, in denen wir leben. „Sicherheit gibt es nirgends“, zitierte er Mörike. Und Deutschlands führender Wissenschaftler in Sachen IT-Sicherheit, Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, griff den Ball auf, indem er dem Publikum vorführte, wie IT-Sicherheit beweisbar gemacht werden kann. „Aber Sicherheit ist kompliziert, teuer und sogar unerwünscht, denn absolute Sicherheit liegt nicht im Interesse von Staaten und Internetkonzernen“, so der Experte. Die Arbeit der Wissenschaft läge darin, Unsicherheiten zu erkennen und damit umzugehen. Dass wir in der Realität von Sicherheit weit entfernt sind, demonstrierte im Anschluss der IT-Berater Götz Schartner mit einem interaktiven Vortrag zu Cybercrime und Wirtschaftsspionage. „Schon IT-Studenten können nach wenigen Semestern erfolgreich hacken“, brachte er die Unternehmensvertreter zum Nachdenken. Alles könne man aber nicht schützen. „Sie müssen Ihre betriebswirtschaftlichen Risiken erkennen und mit der IT-Sicherheit dort ansetzen. Das kritische Restrisiko lässt sich versichern“, empfahl Schartner.

Foto: Anna Schröder